Geschichte

1973

Die Gemeinde St. Norbert, welche inzwischen auf über 900 Mitglieder angewachsen ist, besitzt bereits ein reges Gemeindeleben. Der erste Pfarrbrief „St. Norbert aktuell“ erscheint, das erste Hexenbruchfest findet statt und der Grundstein für das Pfarrzentrum und den Kindergarten am Seeweg wird gelegt. Die Tatsache, dass der Hexenbruch ein Neubaugebiet ist, immer mehr junge Familien hierher ziehen und die Zahl der Kinder und Jugendlichen in absehbarer Zeit auf ein überdurchschnittliches Niveau wächst, fordert eine kirchliche Jugendarbeit geradezu heraus. Es wird wiederholt der Wunsch geäußert, dass der Jugend von Seiten der Gemeinde ein Angebot gemacht werden soll. Diakon Rettner gründet in der Folge eine Jugendgruppe in der Form eines „Clubs“ – einer zunächst losen Zusammenkunft.

1974

1.12. Einweihung des Kindergartens und des Gemeindezentrums am Seeweg 27, in dessen „Clubraum“ von nun an die Treffen der Jugend und der anderen Gruppen der Gemeinde stattfinden.

Juni In einem Relikt aus grauer Vorzeit, als die Kirchengemeinde St. Norbert noch keinen eigenen Seelsorger hatte und das Pfarrzentrum noch eine Baustelle war, entdeckten wir das erste schriftliche Zeugnis, welches auf die Anfänge von etwas wie Jugendarbeit schließen lässt. In der damaligen Ausgabe von „St. Norbert aktuell“ kann man jene vielversprechenden Zeilen lesen:

Seit wenigen Wochen gibt es für unsere 14-19 jährigen Mädchen und Jungen einen eigenen Club, der sich regelmäßig im Schulpavillion trifft. Die Betreuung der Gruppe hat Herr Ullmann übernommen, der dabei von Diakon Rettner unterstützt wird. Hier das Programm bis zu den Sommerferien:

  • 2. Juli: „Chansons"
  • 9. Juli: Federball-Match
  • 16. Juli: „Entwicklungsländer"
  • 23. Juli: Spiele im Freien
  • 27. Juli: Grillabend – Wahl einer Gruppenführung

Alle Jugendlichen sind herzlich eingeladen!

1. 9. Kurat Albin Lieblein wird erster Seelsorger von St. Norbert.

1975

Okt. Inzwischen werden drei weitere Gruppenstunden angeboten. Für Jungen von 10-12 Jahren sowie Mädchen von 10-12 und 12-14 Jahren. Gruppenleiter sind Helmerich, Brodkorb und Merta.

Für kurze Zwischenphasen hatten Lehrer Fischer, Kurat Lieblein und Herr Wittenzellner die Leitung des „Clubs“ inne. Derzeitiger Leiter ist Wolfgang Poller. Die Jugend steckt in ihrer ersten Krise. DAs Gruppenleben und Verhalten von Clubmitgliedern (u.a. bei der Gestaltung von Disco-Abenden) wird von verschiedenen Seiten kritisiert.

8.10 Der Pfarrgemeinderat beschließt, dass die Jugendarbeit nach Jungen und Mädchen getrennt wird und ein Programm erstellt werden soll, welches christliche Ziele setzt und zur Mitarbeit herausfordert. Der bisherige „Club“ wird aufgelöst. Die Folge: die Jugendlichen treffen sich woanders und wandern in andere Jugendverbände ab.

Dez. Wolfgang Poller gelingt es, den Pfarrgemeinderat zu einem Neuanfang mit einer gemischten Gruppe zu überzeugen. Voraussetzung ist eine Satzung, welche Mitgliedschaft, Zielsetzung und Arbeit der Pfarrjugend regelt. Der neue Zusammenschluss für 14-18 jährige nennt sich sinnigerweise „Neue Gruppe“ Man hofft auf regen Zulauf und einen festen Platz der Jugend in der Gemeinde.

1976

1. 4. Die erste Sitzung über Grundlagen und Ziele der Jugendgruppe St. Norbert tritt in Kraft. Sie ähnelt bereits in verblüffender Weise den Grundsätzen der KJG und macht den bisherigen losen Zusammenschluss Jugendlicher zu einer festen Gemeinschaft.

Dez. Unter der Leitung von Frl. Helmerich wird eine Gruppenstunde für Mädchen der 3. und 4. Klasse angeboten.
Erste schriftliche Nachweise über konkrete Aktionen der Jugend finden sich in der 20. Ausgabe von „St. Norbert aktuell“ Die „Neue Gruppe“ berichtet von einem Wochenende in Gemünden, einem Bildersuchlauf und einer Party.

1977

1. 1. Die Kuratie St. Norbert erhält einen neuen Seelsorger: Walter Lederer, geboren am 28.3.42 in Ansbach, seit 1972 Kaplan in St. Laurentius/Heidingsfeld. Mit Begeisterung und Engagement macht er sich daran, die Jugendarbeit zu intensivieren. Maßgeblich leitet er von nun an die Entwicklung der Jugend in den nächsten Jahren und legt das Fundament für eine qualifizierte und selbsttragende Jugendarbeit. Angesteckt von der Dynamik des neuen „Chefs“ sind die Älteren der bestehenden Gruppen und der Ministranten bereit, Aufgaben und Verantwortung in der Jugend zu übernehmen.

1977

Okt. Die Jugend ist erheblich gewachsen und scheint sich in der Gemeinde etabliert zu haben. Es existieren neun Gruppen mit insgesamt etwa 100 Jugendlichen. Pfarrjugendleiter (PJL) sind B. Lawrowics und Stefan Stahl. In der „Jugendleiterrunde“, bestehend aus 12 Gruppenleitern und Kurat Lederer werden Pläne geschmiedet. Neben den laufenden Gruppenstunden fasst man für die Zukunft Jugendgottesdienste, Fahrten und Zeltlager, Begegnungen mit anderen Verbänden sowie Altpapiersammlungen ins Auge.

1978

22. 2. Bereits jetzt macht man sich in der Leiterrunde Gedanken über den Raumbedarf, den die stark wachsende Gemeinschaft mit sich bringt. Dabei soll es noch vier Jahre dauern, bis die Jugend in eigene Räume einziehen kann.

13.-20.5. In Wolframs-Eschenbach, der Heimat von Pfarrer Lederer, findet das erste Zeltlager unserer Jugend unter dem Thema „Ritter“ statt. Die 104 Teilnehmer von 9 bis 18 Jahren vergnügen sich trotz regnerischen Wetters bei Geländespielen, Lagerfeuer, Tunieren u.v.m..

Dez. Es gibt 11 Gruppen und 15 Gruppenleiter. Pfarrjugendleitung (PJL) ist Thomas Feuerbach.

1979

9. 2. Die „Discos“ im Pfarrheim entwickeln sich zum Renner. Bei der alkoholfreien Faschingsfete von 17-22Uhr werden wie beim letzten Mal zirka 170 Gäste erwartet.

2.-9.6. Etwa 110 kleine „Indianer“ fahren mit ihrem Oberhäuptling „Ledi“ auf Zeltlager nach Wolfram-Eschenbach.

19. 9. Stefan Stahl und Christian Müssig werden als PJL gewählt.

18.11. Im Rahmen eines Elternnachmittags können sich diese einen Überblick über kirchliche Jugendarbeit verschaffen sowie die Gruppenleiter einmal persönlich kennen lernen. Im vergnüglichen Teil stellen sich einige Gruppen mit Sketchen und Vorführungen vor. Als Schmankerl wird ein Zeltlagerfilm, gedreht am Elternbesuchstag, gezeigt.

1979

1.-3.11. Gruppenleiter-Fortbildung auf dem Schwanberg. Unter der Leitung von Pfarrer Lederer werden Themen wie Ziele der Jugendarbeit, thematische Gruppenstundengestaltung oder Rhetorik behandelt.

1980

1. 1. Mit der Jugend ging es in den letzten Jahren steil bergauf. Jedes Jahr kamen scharenweise neue Mitglieder hinzu, neue Gruppenleiter mussten ausgebildet werden. Die Zahl der Mitglieder hat sich, nicht zuletzt durch den Einsatz von Pfarrer Lederer, auf 168 erhöht. Um nicht isoliert zu stehen, sondern Kontakte zu anderen Jugendgruppen zu knüpfen, um neue Impulse für die eigene Arbeit zu gewinnen, beschloss die Leiterrunde einem größerem Verband beizutreten. Aber auch versicherungstechnische Gründe und Zuschussbestimmungen haben bei der Größe unserer Jugend einen Anschluss notwendig gemacht. Seit dem 1.1.1980 gehört die katholische Jugend St. Norbert der „Katholischen Jungen Gemeinde“ (KjG) im „Bund der Deutschen Katholischen Jugend“ (BDKJ) an und nennt sich von nun an „KjG St. Norbert".

27.5.-3.6. Die Olympischen Spiele in Moskau werden 1980 aufgrund der sowjetischen Invasion in Afghanistan von vielen Staaten boykottiert. Nicht so jedoch das „Olympia-Lager“ der KjG St. Norbert. Trotz Einfall einer Horde von 130 Jugendlichen in das friedliche Städtchen Wolframs-Eschenbach wird es ein voller Erfolg.

24. 9. Die Wahl der Pfarrjugendleitung fällt erneut auf Stefan Stahl und Christian Müssig. Die Jugend besteht aus 17 Gruppen mit insgesamt 217 Mitgliedern

1981

8.-16.6 Mit der bisherigen Rekordzahl von 181 Teilnehmern fährt die Jugend auf das vorerst letzte gemeinsamte Zeltlager aller Gruppen. Das Thema lautet diesmal „Trapper“

23. 9. Die Gruppenleiterrunde bestimmt Fred Fischer und Christian Müssig zur neuen PJL. Die KjG besteht aus 222 Kindern und Jugendlichen.

1982

31.5.-8.6. „Leben in Rom zur Zeit der Christenverfolgung", oder kurz „Römerlager“ ist das Motto des Spitzen-Zeltlagers in Wolframs-Eschenbach, an dem sich 130 Jugendliche von 9-13 Jahren beteiligen.

1982

30.7.-6.8. In den Sommerferien haben die „Großen“ erstmals ein eigenes Zeltlager. Die 72 Teilnehmer versuchen bei den Diskussionen, den Spielen und Arbeit das Thema „Christen leben anders“ zu realisieren. Ein Höhepunkt ist der Besuch von Bischof Balaswamy aus Indien, welcher mit den Jugendlichen einen Gottesdienst feiert.

10.10. Weihe der Pfarrkirche St. Norbert durch Bischof Paul-Werner Scheele. Mit der Fertigstellung des neuen Gemeindezentrums wird der bisherige „Universal-Pfarrsaal“ (genutzt für Gottesdienste, Seniorennachmittage, Feten u.a.) frei für die Inbeschlagnahme durch die Jugend.

1983

1. 3. Die KjG hat 226 Mitglieder, die in 19 Gruppen organisiert sind. Die PJL besteht aus Stefan Stahl, Christian Müssig, Christine Lutz und Thomas Hilliger.

10. 4. Endlich sind die eigenen Jugendräume im alten Pfarrheim fertiggestellt. Mit der Einweihung übergibt Pfarrer Lederer offiziell das „Jugendheim“ an die KjG St. Norbert. Vorbei sind die Zeiten, da die Jugend sich den einzigen Clubraum mit den anderen Gruppen der Gemeinde (Frauenkreis, Senioren , KAB, Krabbelstube, usw.) teilen musste, als Gruppenstunden rigoros auf 60 Minuten festgelegt wurden und bei anderweitiger Belegung auch schon mal im Foyer, im Freien oder in Privaträumen stattfinden mussten. Zudem können die Zimmer jetzt von der Jugendlichen nach ihren Bedürfnissen eingerichtet werden. Das eigene Gebäude bietet aber auch sonst Möglichkeiten zur Intensivierung der Jugendarbeit. Man hat mehr Freiheit in der Terminplanung und Gestaltung von Aktionen wie Kindertagen, Feten, Frühschichten, Diavorführungen etc., und auch die offene Jugendarbeit, das ungezwungene Beisammensein in gemütlicher Atmosphäre, wird erheblich vereinfacht. Wohl kaum eine andere Jugend kann sich glücklich schätzen einen Treffpunkt zu besitzen, über den sie so selbstständig verfügen kann wie die KjG St. Norbert.

23. 5. Vielleicht hätten wir doch nicht die „Ägypter“ zum Thema des diesjährigen Zeltlagers machen sollen. Denn offensichtlich ist der „Nil“ über die Ufer getreten und hat unseren Lagerplatz hoffnungslos überflutet, so dass das ganze noch kurz vor der Abfahrt sprichwörtlich ins Wasser fällt.

1983

7. 8. 18 Gruppenleiter machen sich unter der Führung von Pfarrer Lederer auf den zu einer 14-tägigen Rom- und Assisifahrt, in deren Verlauf u.a. auch eine Papstaudienz und ein Ausflug ans Meer auf dem Programm stehen.

28.8.- 5.9. Das ausgefallene Pfingstlager wird in den Sommerferien nachgeholt. 140 Kinder und Jugendliche nehmen an dem themalosen Lager teil, welches diesmal nicht in Wolframs-Eschenbach, sondern im oberpfälzischen Kaibitz stattfindet.

1984

8. 2. Aufgrund von Unstimmigkeiten in der Jugend sind Neuwahlen der PJL notwendig geworden. Matthias Gawronski, Peter Flachenecker, Thomas Hilliger und Michael Koch werden von der GLR als Vertreter der Jugend eingesetzt.

11.-19.6. In Mitteleschenbach haben wir eine neue Heimat für unsere alljährlichen Zeltlager gefunden. Die 137 Teilnehmer lassen sich bei Lagerfeuer, Geschichten, Spielen und Kalifenwahl von dem märchenhaften Thema „1001 Nacht“ verzaubern.

Sept. Die Funktion der PJL haben momentan Peter Flaschenecker, Matthias Gawronski, Michael Koch und Silke Scheibler inne.

22. 9. Unter dem Motto „Supermarkt Leben“ treffen sich zahlreiche Jugendliche aus verschiedenen Pfarreien zum Dekanatsjugendtag in St. Norbert, um gemeinsam zu basteln, zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Gottesdienst zu feiern.

1985

8. 1. Matthis Gawronski tritt als PJL zurück. Zum Nachfolger wird Thomas Händler erkoren. Bei der KjG offiziell angemeldet sind zu dieser Zeit 104 Mitglieder.

1. 4. Als Einstieg in die Karwoche feiern 20 Jugendliche und Pfarrer Lederer zusammen das jüdische Pessachfest, um etwas vom Wesen des jüdischen Glaubens zu erfahren. Zuvor hatte man sich eigens in der Jüdischen Synagoge in Würzburg den feierlichen Brauch erklären lassen.

1985

13. 4. Christian Müssig, der sich gerade im Rahmen eines Theologiestudium in Bolivien aufhält, bat um Spenden, damit in der dortigen Gemeinde einige notwendige Dinge, insbesondere eine Waschmaschine, angeschafft werden können. Zu diesem Zweck veranstaltet seine Gruppe an diesem Tag eine „Happy-Night-Party", deren Erlös restlos gespendet wird. Aber auch durch Altpapiersammlungen, Gruppenspenden und andere Aktionen unterstützt man die Bemühungen und zeigt Solidarität mit den dortigen Menschen.

16. 4. In der Gruppenleiterrunde stimmt man der geplanten Partnerschaft mit der Gemeinde Maria-Stock in der damaligen Tschechoslowakei zu.

25.-30.5. Pfingstzeit, Zeltlagerzeit. Diesmal versetzen sich die Teilnehmer von der dritten bis sechsten Klasse in die Steinzeit zurück. Offensichtlich wurde ein kultischer Regentanz zu professionell aufgeführt, denn nach fünf Tagen muss der inzwischen in einen See verwandelte Platz fluchtartig verlassen werden.

1.-8.6. Die „Großen“ haben in der zweiten Pfingstwoche mit dem Wetter mehr Glück und müssen ihre selbstgebauten Fred-Feuerstein-Fahrzeuge nicht unterwassertauglich ausstatten.

1.10. Das neugewählte PJL-Team besteht aus Claudia Ebert, Peter Flachenecker, Carsten Klafke und Michael Koch. 122 Kinder und Jugendliche sind bei der KjG angemeldet.

8.12. In der Gruppenleiterrunde wird beschlossen eine jugendeigene Bücherei einzurichten und eigens einen Büchereiwart für die über 500 Druckwerke zu ernennen. Nach etwa einem Jahr und vielleicht 50 ausgeliehenen Büchern schläft das ganze mangels Interesse wieder ein. 1990 senden wir 350 Exemplare an eine Jugendbücherei nach Saalfeld in der „Noch-DDR“

1986

10.-12.1. 25 Gruppenleiter und Mitarbeiter nehmen unter der Leitung von Pfarrer Lederer an einer Gruppenleiterfortbildung im Jugendhaus Leinach teil.

5. 4. Pfarrer Johannes Schnackenburg feiert bei Kaffee und Kuchen mit zahlreichen Kindern und Jugendlichen sein 50jähriges Priesterjubiläum. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Jugendgottesdienst.

1986

17.-24.5. Unter dem Motto „Gallier“ bzw. „Die spinnen, die Römer", toben sich über achtzig kleine Asterixe auf dem Mitteleschenbacher Zeltplatz aus.

24.-31.5. Die „Großen“ Obelixe lassen für eine Woche die (Wild-) Sau raus und machen den geschundenen Lagerplatz restlos nieder.

25. 6. Die Gruppenleiterrunde beschränkt die Pfarrjugendleitung wieder auf einen Leiter und dessen Stellvertreter. Übertragen werden die Ämter an Carsten Klafke und Karoline Grieb. Die KjG hat 109 offizelle Mitglieder.

4.-6.7. Einige Mitglieder der KjG fahren zu unserer Patengemeinde Maria- Stock in die Tschechoslowakei. Leider hat sich daraus in Folge keine dauerhafte Partnerschaft entwickelt.

Juli Nach langen Vorbereitungen und einigen Fehlschlägen erscheint die erste Ausgabe der jugendeigenen Zeitung, des „KjG-Kurier“ Er, bzw. die Redaktion, soll in Zukunft die Öffentlichkeitsarbeit unserer Jugend leisten und die zahlreichen Aktionen in Schrift und Bild für die Nachwelt festhalten.

17.10. Ein Riesenerfolg wird die erste „Teeny-Fete", welche auch den Jugendlichen unter 14 Jahren die Möglichkeit geben möchte, bei heißen Rhythmen einmal voll abzugehen.

30.11. Im Jugendheim findet der Dekanatsjugendtag 1986 statt. Jedoch fiel die Beteiligung der eigenen Leute etwas mager aus. Nur 12 Hexenbrüchler erlebten einen abwechslungsreichen Tag mit Workshops, Diskussionen und Gottesdienst.

14.12. Die Jugend veranstaltet erstmals im Pfarrsaal für die ganze Gemeinde ein Solidaritätsessen zugunsten der 3.Welt.

1987

14. 3. Unsere ehemaligen Gruppenleiter Michael Koch und Gisela Größl haben das gemeinsame Glück gefunden und gehen in St. Norbert, unter großer Beteiligung der Jugend, den Bund der Ehe ein. (Wer möchte da noch sagen, dass die Jugendarbeit keine Erfolge zeigt.)

1987

Mai Die Pfarrjugendleitung tritt aufgrund persönlicher, pfarreiinterner Differenzen zurück. Bis zu Neuwahlen bleibt jedoch Karoline Grieb kommissarisch im Amt.

6.-13.6. Die „Indianer“ vom Stamm der „Hexenbrüchler“ verlassen wie jedes Jahr um die Pfingstzeit ihre festen Behausungen und ziehen mit ihren Tipis zur (Büffel)-Schnitzel-Jagd in die Mitteleschenbacher Wildnis.

13.-19.6. Nachdem eine gewaltige Rindviehherde den Lagerplatz fast völlig zertrampelt hat, werden die Jagdgründe den Nachwuchsindianern überlassen.

18.10. Der Dekanatsjugendtag im St. Josefs Stift in Eisingen bringt neben einem tollen Programm auch einen, für viele erstmaligen, näheren Kontakt zu Behinderten. Außerdem ist der Tag schon deswegen erwähnenswert, da wir doch tatsächlich einmal knapp ein Viertel der 120 Besucher stellen.

20.10. Auf einigen Klausurtagungen, welche die Zukunft unserer Jugend zum Thema haben, wird deutlich, dass sich kein Einzelner als PJL zur Verfügung stellt. Infolge dessen wird wieder ein Team, bestehend aus Christian Mehlich, Oliver Zenglein, Karoline Grieb und Thomas Händler, gewählt. Pfarrer Lederer zieht sich weitgehend aus der Jugendarbeit zurück. Er läßt die fast 30 Gruppenleiter und Mitarbeiter auf der von ihm errichteten Basis selbstständig weiterarbeiten, steht jedoch auch weiterhin gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. In der KjG sind 206 Jugendliche organisiert.

22.11. Erstmals führt die Redaktion des KjG-Kurier eine selbstproduzierte Diatonschau sowie einen Super-8-Film über das Zeltlager der KjG St. Norbert vor. Zu dieser Premiere drängen sich etwa 200 Jugendliche und Eltern ins Jugendheim.

1988

5. 3. Erster Kindertag im Jugendheim. Eine fröhliche Bande von über 50 Kindern nutzt die Gelegenheit, einen ereignisreichen Tag mit Spiel und Spaß zu erleben, sowie die Gruppenleiter an den Rand des Nervenzusammenbruchs zu bringen.

1988

21.-28.5. Endlich sind wir dem Mitteleschenbacher Feuchtbiotop entflohen und haben auf einem Berg in der Nähe von Bieberehren einen trockenes Plätzchen für unsere jährlichen Nomadenzüge entdeckt. Mit der neuen Umgebung meint es auch gleich das Wetter besser mit uns und beschert den Teilnehmern des „Großen“ Lagers eine Woche Sonnenschein.

28.5.-3.6. Bei der Tatsache, dass es sich bei dem Zeltplatz um eine alte Burgruine handelt, macht das „Ritterlager“ den „kleinen“ Herrschaften gleich doppelt soviel Spaß.

24.9. Die neue Besetzung der PJL-Posten lautet: Karoline Grieb, Paul Schäfer, Oliver Zenglein und Peter Ziegler. 226 Mitglieder tummeln sich in der KjG.

21.-23.10. Mit einer Meute von 52 Kindern ziehen wir ins Schullandheim in Schaippach, um dort erstmals ein gemeinsames Wochenende der Gruppen der Kinderstufe zu verbringen.

29.-31.10. Gleich in der nächsten Woche fahren die Älteren zu einer Jugendfreizeit nach Miltenberg. Ungefähr 60 Jugendliche fördern die Gemeinschaft untereinander bei einer Stadtrallye, Diskussionen, Kartenspielen, einem Gottesdienst u.v.m..

3.11. „Hopfen und Malz, Gott erhalt\'s“ ist heute der Leitspruch der 30 Jugendlichen, welche sich bei einer Führung in der Würzburger Hofbräu über die Herstellung von Bier informieren.

1989

20.-22.1. Zum „Schifoan“ fahren 16 Jugendliche unserer KjG ins Zillertal.

13.-20.5. Bieberehren – wir sind wieder da! Lagerfeuer- und Sonnenuntergangsromantik bietet abermals das Zeltlager für die Gruppen ab der 7. Klasse.

20.-26.5. „Castra Romanorum MCMLXXXIX“ Etwa 70 junge Römer vergnügen sich bei Spielen aus der „guten alten Zeit", wählen den Kaiser und stürzen ihn wieder, beweisen Mut und Glauben bei den Christenverfolgungen und haben so ihre Probleme mit der Cloaka Maxima.

1989

29.6. Auf manche Gruppenleiter kann man eben noch stolz sein. Wolfgang Joa („Jockel") gewinnt den Chairman\'s-Award der Firma Woolworth als sozialster Mitarbeiter in Deutschland. Infolge dessen erhält eine gemeinnützige Organisation, die KjG St. Norbert, einen Scheck über DM 1000,-.

6.7. Als PJL in Amt und Würden befinden sich: Jan Hoffmann, Dierk Meder, Oliver Zenglein und Peter Ziegler. 237 ist die Anzahl der Mitglieder.

16.7. Katholikentreffen im Würzburger DJK-Stadion. Unsere KjG lässt stellvertretend für den ganzen Verband im Rahmen einer „Festlichen Stunde", nach einigen Worten zur Jugendarbeit, Luftballons als Zeichen unserer Wünsche und Ziele gen Himmel steigen.

24. 9. Wieder darf die Jugend von St. Norbert als mitgliederstärkster Pfarrverband die KjG vertreten. Diesmal beim Festival des Kreisjugendrings in und um die Höchberger Mainlandhalle.

14.12. Der erste „Offene Jugendtreff“ wird ein voller Erfolg. Die etwa 15 Jugendliche im Alter von 14 Jahren aufwärts, schmieden auch gleich Pläne für die Zukunft.